Betonvase DIY – oder auch: Hole Dir den Herbst nach Hause

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Ich habe mal wieder mit Beton gespielt und dabei sind ein paar Betonvasen herausgekommen. Zugegebener Maßen habe ich die Vasen schon vor etwas längerer Zeit hergestellt, aber so richtig zur Geltung kommen sie jetzt nach einem ausführlichen Spaziergang am Sonntag und dem Sammeln von aktuellen Wiesenblumen. Was meint ihr zu meinem neuen Blumenensemble?

Wenn Du jetzt Lust hast, mal selber Gefäße aus Beton herzustellen, dann nur Mut! Es ist viel einfacher, als vielleicht von Dir vermutet. Ich zeige Dir hier Schritt für Schritt wie es geht.


Du benötigst folgende Materialien für die Betonvase:


Weiterhin benötigst Du folgendes Werkzeug und Equipment:

  • zylindrische Verpackung aus Plastik (z. B. von Keksen, als äußere Form)
  • Plastikbecher (für die innere Form)
  • Anmischbehälter, z. B. Baueimer*
  • Schere, Cuttermesser
  • Spachtel*
  • Lebensmittelpinsel*

Und so stellst Du die Vase her:

Für Gefäße aus Beton mischst Du immer einen Volumenteil Zement* mit zwei Volumenteilen Quarzsand*. Wie Du im unteren Foto siehst, habe ich die Materialien gleich in meine später verwendeten Plastikbecher abgefüllt.  Für insgesamt drei Vasen in der Größe von den Plastikbechern, war das eine gute Menge und ich musste nicht noch hektisch Beton nach anrühren. Den Zement und den Quarzsand kannst Du jetzt schon mal in den Baueimer schütten und gut vermischen.

Für eine Betonvase benötigst Du Zement, Quarzsand, Wasser, etwas Pflanzenöl und Formen.

Bevor Du jetzt den Beton anmischst, ölst Du die Plastikbecher von außen und die zylindrische Keksform von innen mit Hilfe des Lebensmittelpinsels ein. Bitte achte darauf, dass Du wirklich die komplette Fläche einölst, sonst wird es später sehr schwierig, die Formen aus dem Beton raus zulösen.

Nach dem Einölen, kannst Du den Beton anmischen. Dafür gibst Du nach und nach etwas Wasser hinzu und verrührst alles gut mit der Spachtel*, bis der Beton eine Joghurt ähnliche Konsistenz aufweist. Dann ist er gut und muss sofort verarbeitet werden.

Beton besteht aus 1 Teil Zement und 2 Teilen Quarzsand. Gib Wasser hinzu, bis eine Joghurt ähnliche Konsistenz erreicht ist.

Die angerührte Masse füllst Du in die eingeölten Zylinder und lässt dabei oben einen ausreichend hohen Rand frei. Wie viel Du frei lassen musst, hängt von Deinen Formen ab. Spiel ein wenig rum – falsch machen kannst Du da nichts. Sobald der Beton im Zylinder eingefüllt ist, musst Du noch die Luftblasen rausbekommen. Dazu lässt Du ein paar Mal das Gefäß auf den Boden „aufdotzen“.

Jetzt drückst Du vorsichtig Deinen Plastikbecher in die Betonmasse. Achte darauf, dass der Becher möglichst mittig platziert ist, sonst wird Deine Vase unterschiedliche Wandstärken aufweisen. Nachdem Du den Becher reingedrückt hast, musst Du ihn mit etwas beschweren, da er sonst hochgedrückt wird. Ich stelle dazu immer ein altes Küchenbrett drauf und ein großes Gefäß mit Wasser. Das Ganze lässt Du jetzt für mindestens 48 Stunden stehen und trocknen.

Sollte beim Einfüllen des Beton etwas übergelaufen sein, fängst Du ihn am besten gleich auf. Denn wenn der Beton erstmal getrocknet ist, bekommst Du ihn kaum noch entfernt.

Bunte Herbstblumen und Betonvase – das ist ein toller Kontrast.

Jetzt kommt der Teil, wo Du das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kannst: Ab raus mit Dir in die Natur und suche Dir schöne Wiesenblumen. Jetzt im Herbst blüht es eigentlich an jeder Ecke, so dass Du eine tolle Auswahl hast.

Nach den zwei Tagen kannst Du mit dem Cuttermesser oder der Schere den Zylinder vorsichtig einschneiden und die Vase entnehmen. Den inneren Plastikbecher kannst Du vermutlich raus drehen ohne irgendwelche Schnitte ansetzen zu müssen.

Wenn Du möchtest, behandelst Du die oberen und unteren Kante mit dem Schleifpapier* nach. Um die (Tisch-)oberfläche zu schonen, empfehle ich Dir unter die Vase mit Sekundenkleber* etwas Moosgummi* zu kleben. Zum Schluss sprühst Du deine Vase noch mit etwas mattem Klarlack* ein und fertig ist das Ganze.

Die DIY-Betonvasen kommen als 3er-Ensemble auf einem großen Tisch besonders gut zur Geltung.

Wie Du oben siehst, habe ich gleich drei Vasen hergestellt, die auf meinem Esstisch hervorragend Platz finden. Von der Deko bin nicht nur ich, sondern auch der Mann des Hauses begeistert – und das will schon was heißen ;-). Was meint ihr dazu?


Folgendes Werkzeug und Equipment benötigst Du:Merken

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