Eine Tasche – viele Designs: Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

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Taschen kann man doch nie genug haben, oder was meinst Du? Leider sind sie häufig auch recht preisintensiv und spätestens dann schlägt bei mir der Sparalarm an. Um Ausgaben für Taschen zu reduzieren und dennoch viele unterschiedliche Taschen zu haben, kannst Du mit dieser Anleitung hier eine alltagstaugliche Tasche nähen und nach Belieben dekorieren. Ich zeige Dir, wie Du aus der Basistasche drei verschiedene Design umsetzt. Einmal mit Jeansapplikationen, einmal habe ich einen zu warm gewaschenen Loop verarbeittet und in der dritten Variante Filzwolle aufgenäht. Du siehst, Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Probiere es einfach selber aus!


Du benötigst folgende Materialien:

  • Baumwollstoff
  • alte Jeanstaschen
  • Nähgarn (Farbe passend zum Stoff)
  • Filzwolle
  • ggf. Textilfarbe*


*


Du benötigst folgendes Equipment oder Werkzeug:


Und so nähst Du die Tasche:

Fangen wir mal beim Stoff an. Du hast entweder bereits die Farbe Deiner Wahl oder Du färbst einen weißen Stoff mit Textilfarbe ein. Ich selber verwende gerne Simplicol Farben* und färbe in der Waschmaschine. Das Ergebnis wird gleichmäßiger als beim Färben von Hand und die Auswahl an Farben ist riesig groß. Egal welche Textilfarbe Du letztendlich verwendest, halte Dich unbedingt an die Anleitung des Herstellers.

Jetzt zur Größe der Basistasche: Meine ist 29cm x 37cm x 10cm (Höhe x Breite x Tiefe). Dafür habe ich habe zwei Teile mit den Maßen 69cm x 48cm (inkl. 1cm Nahtzugabe) mit der Schneiderschere* ausgeschnitten und mit der Nähmaschine versäubert. Wenn Du auch die W6 Nähmaschine* verwendest, stellst Du bei Stichmuster C und bei der Länge die 2 ein.

Das sind die Einstellungen zum Versäubern bei der W6 Nähmaschine.

Für den Träger habe ich den Stoff in der Größe 13cm x 109cm (inkl. Nahtzugabe) ausgeschnitten und ebenfalls versäubert.

Danach einfach das erste Teil (69cm x 48cm) auf die Hälfte legen, mit den Stecknadeln feststecken und rechts und links zusammen nähen. Mit dem zweiten Teil verfährt Du genauso. Den Stoff des Trägers legst Du auch auf die Hälfte legen nähst diesen zusammen. Bei der W6 Nähmaschine* stellst Du dafür Stich A und Länge 2 ein. Jetzt sollten Deine zusammengenähten Teile so aussehen:

Die Seitenteile der Tasche und der Träger sind versäubert und zusammengenäht.

Du kannst jetzt beide Teile bügeln und die gebügelte Kante auf beiden Seiten auf die Nähte stecken. Dann misst Du mit dem Geodreieck die Breite des Taschenbodens aus (bei mir sind das 10cm) und zeichnest das mit dem Kreidestift* an.

Anzeichnen des Taschenbodens (10cm) mit dem Kreidestift

Jetzt wird auf der abgezeichneten Linie genäht und eines der zwei Teile auf links gedreht. Wenn auch der Träger genäht ist, muss man ihn umdrehen und dann so bügeln, dass die Nahe in der Mitte ist. Dann steckst Du die Innentasche in die Außentasche und den Träger an die Seitennähte rechts bzw. links und befestige alles mit Stecknadeln*. So sieht es jetzt aus:

Die Seitenteile und der Träger sind mit Stecknadeln zusammengeheftet.

Ich empfehle Dir zu prüfen, ob der Träger Dir lange genug ist, in dem Du dir die Tasche mal umhängst. Ist dies der Fall, kannst Du jetzt alles zusammennähen und fertig ist die Basistasche.


So, und jetzt kannst Du kreativ werden und die Tasche „dekorieren“.

Variante 1: Blue Jeans

Du trennst Dir von einer alten, ausrangierten Jeans die Taschen ab und nähst diese auf die Basistasche. Fertig – es kann losgehen zum Klamotten shoppen ;-).

Tasche Variante 1: Blue Jeans

Variante 2: Filzschnecken im Winter

Für meine zweite Taschenvariante habe ich den Stoff nicht eingefärbt, sondern hell belassen. Als Deko ist hier von Hand aufgenähte Filzwolle zum Einsatz (ich hoffe, das hell auf hell ist gut zu erkennen …). Die weiße Jahreszeit kann kommen.

Tasche Variante 2: Filzschnecken im Winter

Variante 3: Clever Loop

Eines Tages geschah es, dass meine Waschmaschine ein Eigenleben entwickelte und ein viel zu heiße Waschtemperatur einstellte. Das Resultat war ein zuvor echt schöner Loop, der jetzt aber viel zu klein war. Um aus der Not eine Tugend zu machen, habe ich den Loop zur Taschendeko umfunktioniert, in dem dieser händisch am oberen und unteren Taschenrand angenäht wird.

Tasche Variante 3: Ein ausgedienter Loop wird oben und unten angenäht.

 


So, was meint Du zu den drei Taschen? Welche gefällt Dir am besten? Hast Du vielleicht noch weitere Ideen, wie die Basistasche aufgewertet werden kann?

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